Wer steht hinter der Kampagne von Linksextremisten gegen Korporationen?

04.05.2020

Linksextremistische Gruppierungen haben sich im Rahmen ihres Kampfes gegen unabhängige und freiheitliche Organisationen, die unseren demokratischen Rechtsstaat stützen, studentische Korporationen als Feindbild ausgewählt.Bei diesen Linksextremisten handelt es sich überwiegend um Aktivisten von sog. Antifa-Gruppen. Auch mancher AStA einiger Universitäten ist linksextremistisch dominiert. Der sog. Antifaschismus hat eine lange, überwiegend kommunistische Tradition. Wer sich damit näher auseinandersetzen will, findet in den Verfassungsschutzberichten des Bundes und der Länder ausführliche Darstellungen. So ist im Bundesverfassungsschutzbericht ausgeführt:Die "Antifaschismus-Arbeit" gehört seit jeher zu den Kernaktivitäten von Linksextremisten. Dabei richten sie sich nur vordergründig auf die Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen. Ziel ist es vielmehr, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu überwinden, um die dem "kapitalistischen System" angeblich zugrunde liegenden Wurzeln des "Faschismus" zu beseitigen. Entsprechend richtet sich das Gewalthandeln von Linksextremisten im Zusammenhang mit Demonstrationen nicht nur gegen tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten, sondern auch gegen die eingesetzten Polizeikräfte.Vor diesem ideologischen Hintergrund entfalten in Deutschland Antifa-Gruppen, deren Mitglieder z.T. aus der Autonomen- und Hausbesetzerszene stammen, ihre Aktivitäten. Vor diesem Hintergrund ist auch die Agitation gegen studentische Korporationen zu bewerten.In der Geschichte des Antifaschismus wurden schon verschiedenste Gruppen mit dem Etikett "faschistisch" versehen, so die Sozialdemokraten als Sozialfaschisten (Stalin: "Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus."). Zum Schutz der "Errungenschaften des Sozialismus" errichtete die DDR den "antifaschistischen Schutzwall" (Berliner Mauer). Ehemalige Hamburger Studenten erinnern sich noch an Spruchbänder aus den 70er Jahren, auf denen es hieß: "Bekämpft die Faschisten von Schmidt bis Strauß".Dies alles zeigt, daß die Angriffe gegen die studentischen Korporationen Bestandteil eines Kampfes von Linksextremisten gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung sind. Gerade Korporationen, die die freie Entfaltung der Persönlichkeit, die Meinungsfreiheit, die freie Meinungsäußerung und die Versammlungsfreiheit als unveräußerliche Werte betrachten, sind aus dieser Logik heraus für die Antifa ein "natürlicher" Gegner. Die studentischen Korporationen haben sich weder in ein sozialistisches ideologisches Korsett noch in andere unfreiheitliche Ordnungen eingefügt. Konsequenterweise waren sie deshalb sowohl im Dritten Reich als auch in der DDR verboten. Die Korporationen werden sich auch nicht einer vom heutigen Zeitgeist geprägten "political correctness" fügen, die ihnen vorschreiben will, was sie zu tun und zu lassen haben.